Aktuelles

Orange Days 25.11. – 10.12.2020

Montag, 25.11.2020

Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere hundertausend Frauen Opfer versuchter und vollendeter Gewalt. Dazu zählen Mord und Totschlag, Körperverletzung, sexuelle Übergriffe, Stalking oder Prostitution.  Bedingt durch den Lockdown im März und die angespannte Situation durch Covid 19 ist die Anzahl häuslicher Gewaltakte auch in Gelsenkirchen und Umgebung gestiegen.

Am 25.11., dem „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen starten weltweit die Orange Days 2020. Die Farbe Orange wurde von den Vereinten Nationen als Symbol für eine gewaltfreie Welt für Frauen eingeführt.

Die drei Gelsenkirchener Soroptimist Clubs Gelsenkirchen, Gelsenkirchen-Buer und Gelsenkirchen/Ruhrgebiet unterstützen diesen Tag aktiv durch Illuminationen in der Buerer Innenstadt und durch Informationen und nachfolgende Aktionen an den Schulen.

Neuer Vorstand

Donnerstag, 08.10.2020

Neuer Vorstand bei den Soroptimistinnen Gelsenkirchen/Ruhrgebiet: Die Clubschwestern bedanken sich bei Felizitas Reinert (li.) für zwei aktive und gut organisierte Vorstandsjahre (Oktober 2018 – September 2020). Der Club freut sich nun auf neue Inspirationen und Aktionen mit der Präsidentin Dr. Rosmarie Kötter. Ihre Amtszeit läuft von Oktober 2020 bis September 2022.

Gebrauchte Handys spenden

Wir Soroptimistinnen unterstützen eine Mädchenschule in Kenia. Lebensmittel und Schulmaterial bekommen die Mädchen (siehe Foto und nächsten Beitrag). Wegen Corona bleiben die Schulen bis Ende 2020 zu. Wir starten einen Spendenaufruf: Neben Geldspenden bräuchte die „Diani Maendeleo Academy“ für ihre Schülerinnen gebrauchte Smartphones oder Tablets, die WhatsApp-fähig sind. Über den Messangerdienst oder Zoom könnte die Schule Kontakt zu den Schülerinnen halten. Die Hausaufgaben könnten besser verteilt und kontrolliert werden. Schulleiterin Ingeborg Langefeld befürchtet, dass ohne regelmäßigen Kontakt viele Mädchen die Schule abbrechen. Das wäre fatal: In Kenia gehen die Kinder acht Jahre zur Volksschule (Primary School), die aber nur wenig Bildung vermittelt. Auf einer weiterführenden Schule wie der Diani Maendeleo Academy können die Mädchen nach vier Jahren das Abitur machen. „Ohne Secondary-Abschluss hast du keine Chance in Kenia“, sagt Ingeborg Langefeld. Nur mit Abitur bekomme man besser bezahlte Jobs in Büros, Restaurants oder Hotels. Nähere Infos über die Schule gibt es unter www.girlshope.de.  

So kann man helfen:

Gebrauchte Smartphones und Tables können am Vereinssitz in Gelsenkirchen-Ückendorf bei Bianca Herms (Auf Böhlingshof 12, 45888 Gelsenkirchen, Tel. 0209 155 12 52, bherms@gmx.de) abgegeben werden. Die Geräte müssen über einen guten Akku verfügen, denn in den Dörfern haben die Mädchen nur unregelmäßig Zugang zu Strom. Geldspenden sind auch über unseren Förderverein Soroptimist International Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet e.V. möglich  (IBAN: DE38 4205 0001 0101 1559 21).

Hilfe für Schule in Kenia

Auch in Afrika hat die Corona-Pandemie das Leben völlig verändert. Seit März sind dort die Schulen zu. Und sie bleiben bis Jahresende geschlossen! Unser Club unterstützt seit Jahren die weiterführende Mädchenschule „Diani Maendeleo Academy“ in der Nähe von Mombasa. Wir haben im Juni 1.000 Euro Soforthilfe geleistet, damit eine Art Homeschooling stattfinden kann. Schulleiterin Ingeborg Langefeld, die aus Gelsenkirchen stammt, berichtet wofür unsere Spende verwendet wurde: „Mit dem Geld haben wir Hausaufgaben für unsere Schülerinnen organisiert. Die Kopien haben wir auch in der Region Kinango verteilt. Außerdem wurden von dem Spendengeld auch Lebensmittel finanziert, die an die Schülerinnen und ihre Familien verteilt wurden.“

Bildung für Mädchen

Vor der Corona-Krise besuchten 120 Mädchen die Schule. Jetzt sind die Klassen verwaist. Im August kam eine neue Hiobsbotschaft vom Staat: Alle Schulen müssen bis Jahresende geschlossen bleiben. Ingeborg Langefeld befürchtet, dass viele der Mädchen die Schule abbrechen werden – weil ihre Arbeitskraft zu Hause gebraucht wird, weil sie schwanger oder verheiratet werden. Im muslimisch geprägten Kenia werden Mädchen noch immer stark benachteiligt. Die ehemalige Abteilungsleiterin des Gelsenkirchener Gesundheitsamtes kämpft dafür, dass der Schulbetrieb per Fernunterricht aufrechterhalten werden kann.


Zwei Stipendien verlängert

Diana studiert Medizintechnik. Seit dem WS 2019/20 unterstützt unser SI-Club sie mit einem Stipendium.

Auch für Studierende ist das Leben und Lernen in Corona-Zeiten nicht einfach. Labore sind geschlossen. Man muss alleine oder virtuell lernen. Prüfungen verschieben sich. Auslandssemester sind nicht möglich, Praktika-Plätze werden rar. Nebenjobs fallen weg. Unseren beiden Stipendiatinnen Jana und Diana ist es auch so ergangen. Existenzängste haben beide dennoch nicht: Sie erhalten 300 Euro pro Monat durch das Deutschlandstipendium. Die eine Hälfte übernimmt unser SI-Club, die andere steuert das Bundeswissenschaftsministerium bei. Damit Jana im nächsten Semester ihren Bachelor in Medieninformatik abschließen und Diana ihr Medizintechnik-Studium an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen fortsetzen kann, sponsern wir beide Stipendien für ein weiteres Jahr. Die Mittel für die Stipendien sollten eigentlich bei unserer „CharityQuizNight“ im Sommer an der Westfälischen Hochschule eingespielt werden, aber Corona hat uns unsere Pläne durchkreuzt. Wir holen das nach. Versprochen!

Unsere Stipendiatin Jana hatte ein Auslandssemester geplant. Durch Corona klappte das nicht. Jetzt ist sie aber sehr zufrieden: Die angehende Medieninformatikerin macht ein IT-Praktikum bei einem internationalen Handelskonzern.

SING FOR BENEFIT 2020 – ABSAGE / VERSCHIEBUNG

Liebe Sing for Benefit Freundinnen und Freunde,

wir haben uns nach intensiver Beratung dazu entschieden, die diesjährige Sing for Benefit Veranstaltung am 13.3.2020 abzusagen und auf einen neuen Termin nach den Sommerferien zu verschieben. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sehen aber aufgrund der derzeitigen Lage in Bezug auf den Corona Virus keine andere Möglichkeit. Auch wenn die Lage in Gelsenkirchen noch verhältnismäßig ruhig ist, so wollen wir doch kein Risiko eingehen.

Damit wir alle frei und fröhlich gemeinsam singen können werden wir einen neuen Terrmin kurzfristig hier und in der Presse bekannt geben.

Bereits gekaufte Karten können an den entsprechenden Vorverkaufsstellen wieder zurückgegeben oder für den neuen Termin aufbewahrt werden. Sie verlieren nicht ihre Gültigkeit.

Wir hoffen, dass Ihr unsere Entscheidung nachvollziehen könnt und freuen uns, Euch zum neuen Termin begrüßen zu können!

Herzlichst

Die Clubs Gelsenkirchen/Ruhrgebiet und Gelsenkirchen-Buer und

Spende für neue Spielgeräte

Foto: privat

Die beiden Schülersprecher der Malteserschule, Berkan (li.) und Burak, profitieren nicht direkt von unserer diesjährigen Spende. Die Zwillinge haben schon ihren Hauptschulabschluss 2020 im Blick und Praktika im Schreiner- bzw. Friseurhandwerk absolviert. Sie wissen es aber zu schätzen, dass unser SI-Club ihre Förderschule in Gelsenkirchen seit fast 15 Jahren unterstützt. Auch Schulleiter Peter Merten freute sich über den Scheck, den Claudia (li.) und Maegie übergaben. Von den 500 Euro sollen neue Spielgeräte für die Unterstufe angeschafft werden.

Kindgerechte Möbel fürs Mutter-Kind-Haus in Herten

Eine kleine Küche auf Maß gefertigt für Kinder: Sie steht jetzt im Mutter-Kind-Haus im Christlichen Jugenddorf (CJD) in Herten. Unser Club hat die kindgerechten Möbel finanziert. Die Spende in Höhe von 1.000 Euro stammt aus dem Erlös unseres ersten Ladies-Benefiz-Trödelmarktes im Herbst 2019. Wir wollen mit der Kinderküche nicht das alte Rollenbild verfestigen – selbstverständlich werden auch Jungs in der Küche spielerisch lernen, wie man sich gut ernährt und wie wichtig Hygiene ist. Man muss wissen: Im Mutter-Kind-Haus leben vorwiegend minderjährige Mütter mit ihren kleinen Kindern oder junge Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können. Sie erhalten hier Hilfe zur Selbsthilfe. Sie lernen u.a., wie man einen eigenen Haushalt führt.

Maria Evers, Leiterin des Mutter-Kind-Hauses, freute sich über unseren Scheck in Höhe von 1.000 Euro, den Sibylle, Karin und Petra (v.li) vorbeigebracht haben. Foto: privat

Unterstützung für Trauerarbeit

Mechthild Schroeter-Rupieper (2.v.li.) beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Themenfeld Abschied, Tod und Trauer – und ist trotzdem eine fröhliche Person. Sie hat eine ganz neue Form von Familien-Trauerbegleitung entwickelt. Ihr Verein kümmert sich vor allem um verwaiste Mädchen und Jungen und deren Familien. Unser Club unterstützt den Verein „Lavia e.V. – Verein zur Förderung von Familientrauerbegleitung“ mit 1.000 Euro. Das Geld ist Teil des Erlöses unseres 1. Ladies-Benefiz-Trödel-Marktes.  Tanja, Maegie und Stephanie überreichten den Scheck.

Termine

22. SI-Europakongress in Krakau

02.07.2021 - 04.07.2021

SI-World Convention in Dublin

27.07.2023 - 29.07.2023